Damit Risiken Sie nicht vom Leben abhalten

VERSICHERUNGEN LASSEN DEN ALLTAG RUND LAUFEN

Kleine Unwägbarkeiten und Überraschungen machen das Leben spannend. Größere Risiken können unsere Lebensplanung und das Dasein gefährden. Und was einem lieb und teuer ist, könnte auch zu Schaden kommen. Kein Grund, alles in Watte zu packen. Versicherungen begleiten uns die meiste Zeit weitgehend unsichtbar durch unseren Alltag – und werden präsent, wenn etwas passiert.

Wäre Versicherungsschutz sichtbar, man würde ihm auf Schritt und Tritt begegnen. An dem Auto, das durch den dichten Berufsverkehr navigiert, an jedem Gebäude der Stadt – oder auch in Gestalt der Rentnerin, die sich im Café ein Stück Kuchen gönnt. Es liegt einfach in der Natur der Menschen, schützen zu wollen, was ihnen am Herzen liegt: die Familie, das Haus oder auch das neue Auto.

WIE VIEL VERSICHERUNGSSCHUTZ IST NÖTIG?

Niemand setzt sich gern mit Verlust und Gefahren auseinander. Und darüber, welche Lebensbereiche zu schützen oder zu versichern sind, gehen die Meinungen auseinander. Grundregel: Nicht jeder muss jede Versicherung haben! „Sicherheit“ ist nicht zuletzt ein subjektives Gefühl und jeder muss für sich selbst beantworten, wie viel Sicherheit er braucht, um ruhig zu schlafen. Das Absichern von Risiken, die im Ernstfall die eigene Existenz bedrohen, ist jedoch ein Muss. Dazu gehört zweifelsohne eine private Haftpflichtversicherung. Weitere Versicherungen, die zur Daseinsvorsorge gehören und die deshalb jeder haben sollte, sind eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine private Altersversorgung. Auch ohne ausreichenden Elementarschadenschutz können Hausbesitzer zum Beispiel nach einer Überschwemmung oft vor dem Nichts stehen.

DER TUT NICHTS, DER WILL NUR SPIELEN.

Manchmal schreibt auch der Staat vor, was zu versichern ist – wie bei der Kfz-Versicherung. Für Hundebesitzer haben inzwischen fast alle Bundesländer Regelungen erlassen, die Haftpflichtversicherungsschutz für den Vierbeiner vorschreiben. Zwar beteuert mancher Hundebesitzer: „Der tut nichts, der will nur spielen!“ Herrchen und Frauchen unterschätzen aber oft, welches Risiko vom eigenen Fiffi oder Bello ausgeht. Denn: Bis zu 50.000 Menschen werden jährlich wegen einer Bissverletzung ärztlich behandelt.

Der Bedarf für Versicherungsschutz hängt aber nicht nur davon ab, ob existentielle Risiken abgesichert werden müssen und wie das individuelle Risikoempfinden ist – er ändert sich auch je nach Lebenssituation.

MENSCHEN UNTERSCHÄTZEN RISIKEN SYSTEMATISCH

Dass die Menschen Gefahren unterschiedlich stark wahrnehmen, wissen Psychologen schon lange. Risikoempfinden ist einfach auch eine Frage des individuellen Charakters und der Mentalität. Jeder fragt sich also am besten selbst, welche Risiken er selbst tragen möchte und gegen welche er einen zusätzlichen Schutz durch die Gemeinschaft bevorzugt. Eine andere Erkenntnis der Psychologen bietet aber eine gute Entscheidungshilfe: Risiken, die wir nicht kennen, unterschätzen wir systematisch. Wer gerade Zeuge eines Verkehrsunfalls war, tut sich mit dem Abschluss einer Vollkaskoversicherung wesentlich leichter als jemand, der noch nie einen Unfall gesehen hat.