
26.07.2011 Trier - Bullis und Berufsrisiken
Obwohl Trier die älteste Stadt Deutschlands ist, treffen wir hier nicht nur auf historisches Fachwerk, sondern auch auf höchst trendbewusstes Handwerk. Inklusive haarsträubender Details.
Der Klassiker des Friseur-Malheurs: Ein- und aufgeschnittene Ohren. Dicht gefolgt von ausgekämmten Piercings, Intensivtönung auf dem Kaschmirpullover und abgeklemmten Ohrläppchen.
Über eines sind sich die Figaros daher einig: Mit einer Betriebshaftpflicht wäscht, schneidet und legt es sich deutlich entspannter.
Aber nicht nur bei ihren Haaren kommt es den Trierern auf schnittige Optik an: Wir treffen einen echten VW-Bulli-Fan, dessen Fuhrpark knapp 500 Fahrzeuge umfasst. Leider nur in Modellgröße. Oder zum Glück, denn die beachtliche Sammlung wird grade in der Trierer Stadtsparkasse ausgestellt, die wäre ansonsten wohl zu klein.
Ein echter T1 aus den 1950er Jahren bleibt zunächst wohl ein Traum für unseren Bulli-Liebhaber, aber einen modernen T5 besitzt er bereits. Dem kann man zwar nicht ins Ohr schneiden, aber eine Vollkasko hat er natürlich trotzdem. Man kann ja nie wissen ...
